CTI / UMS 2017-08-31T12:42:43+00:00

CTI / UMS

Unified Messaging bezeichnet ein Verfahren, in jeglicher Form eingehende und zu sendende Nachrichten (z. B. Voice-Mail, E-Mail, Fax, SMS, MMS etc.) in eine einheitliche Form zu bringen und dem Nutzer über verschiedenste Access-Clients Zugang auf diese zu gewähren (Festnetz- oder Mobiltelefon, E-Mail-Client). (Auszug aus Wikipedia.de)

CTI bedeutet Computer Telephony Integration und heißt auf Deutsch „computerunterstütztes Telefonieren“. CTI verknüpft klassische Telekommunikation (TK) mit der Informationstechnik (IT). Allerdings lassen sich TK und IT nur bedingt miteinander in Einklang bringen. – schließlich sind Telefon und Computer zwei völlig unterschiedliche Client-Server-Systeme mit grundverschiedenen Funktionsweisen.

Das Thema CTI ist heute überwiegend von us-amerikanischen Unternehmen besetzt. Die CTI-Anbieter kommen entweder aus dem TK- oder IT-Umfeld. Je nachdem werden auch die Schwerpunkte gesetzt. TK-Hersteller setzen hauptsächlich auf Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit, IT-Hersteller legen ihre Schwerpunkte gerne auf offene Standards und Kompatibilität.

Unified Messaging Service (UMS) hat jetzt zum Ziel, sämtliche vorhandenen Kommunikationsdienste und –kanäle zu vereinheitlichen und zu integrieren. Neben der Telefonie geht es dabei z. B. um E-Mails, SMS, Messaging, EDIFACT, Telex, Video- oder Webkonferenzen. Dabei soll über UMS eine möglichst intuitive Kommunikation der jeweiligen Teilnehmer erreicht werden.

Aufgabe des Unified Messaging Services ist es, die Kommunikation zu vereinheitlichen und dadurch auch zu vereinfachen. Jedem Teilnehmer soll die für ihn effektivste Kommunikationsform zur Verfügung zu gestellt werden. Dadurch können die Mitarbeiter z. B. besser in Projekte integriert werden, Zusammenarbeit und Produktivität werden besser und Entscheidungsprozesse können beschleunigt werde.

Der Unterschied von UMS zu parallel arbeitenden Kommunikationslösungen besteht im Wesentlichen in der Integration der Kommunikationsdienste. Hierbei sind deutliche Synergie-Effekte zu erzielen die sich nicht zuletzt darin zeigen, dass Medienbrüche überwunden werden und auch die zunehmende Informationsüberflutung abgemildert wird.

UMS bietet eine einheitliche und ortsungebundene Kommunikationsumgebung, die einen unmittelbaren Zugriff auf alle Informationssysteme eines Unternehmens ermöglicht. Der User kann die von ihm benötigten Informationen von jedem beliebigen Ort aus und mit jedem beliebigen Endgerät abrufen.

Die Funktionalitäten von Unified Message Services zeichnen sich dadurch aus, dass sich das UMS-Modell in die Funktionalitäten für den Empfang, die Nachrichtenart, die Verwaltung, die Archivierung und den Abruf beziehungsweise den Versand und die Verteilung der Nachrichten gliedert. Hieraus ergibt sich auch zwangsläufig die Forderung nach Konvertierbarkeit bestimmter Medien – z. B. E-Mail zu Faxnachricht.

Die Basis eines UMS-Systems bilden deshalb auch die Verwaltung sowie das Management der Nachrichten inklusive Speicherung. Eine entscheidende Rolle dabei spielt ein hoher Grad an automatisierter Verarbeitung und Weiterleitung der Nachrichten, die dann auch inhaltlich gefiltert und an unterschiedliche Verteilerlisten gesendet werden.

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